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	<title>Der FremdsprachenBlog</title>
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	<description>Klaus Beutelspacher&#039;s Blog für Sprachenlerner</description>
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		<title>Der FremdsprachenBlog</title>
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		<item>
		<title>Abenteuer Wortschatz: Rendition</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/09/07/abenteuer-wortschatz-rendition/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute lade ich Sie auf eine Forschungsreise in die Welt der Worte ein, die Sie selbst direkt am Computer nachvollziehen können. Nehmen Sie sich etwas Zeit, kommen Sie mit, und Sie werden einiges lernen! Vergangenen Sonntag, am 4.9.2011, brachte die renommierte britische Zeitung „The Guardian“ einen spannenden Artikel zum neusten Skandal im „War on Terror“, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=230&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute lade ich Sie auf eine Forschungsreise in die Welt der Worte ein, die Sie selbst direkt am Computer nachvollziehen können. Nehmen Sie sich etwas Zeit, kommen Sie mit, und Sie werden einiges lernen!</p>
<p>Vergangenen Sonntag, am 4.9.2011, brachte die renommierte britische Zeitung „The Guardian“ einen spannenden Artikel zum neusten Skandal im „War on Terror“, unter der Überschrift:</p>
<h3 style="padding-left:30px;"><a title="Link auf &quot;The Guardian&quot; Artikel" href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/sep/04/libyan-papers-show-uk-rendition" target="_blank">Libyan papers show UK worked with Gaddafi in rendition operation</a></h3>
<p>Was war geschehen? „rendition“ bezeichnet gemeinhin die künstlerische Darbietung eines interpretationsfähigen Kulturgutes, etwa eines Liedes oder Gedichtes, oder es hat etwas mit Urteilen vor Gericht zu tun. Hatte man im Vereinigten Königreich etwa gemeinsam mit dem Gaddafi-Regime eine Fernsehshow geplant? Wollte man juristische Entwicklungshilfe leisten?</p>
<p>Oder was bedeutet „rendition“ sonst noch? Vielleicht lesen Sie einfach jetzt den <a title="Libyan papers show UK worked with Gaddafi in rendition operation" href="http://www.guardian.co.uk/world/2011/sep/04/libyan-papers-show-uk-rendition" target="_blank">Artikel</a>, um sich dann gegebenenfalls einen Reim darauf machen zu können!</p>
<p>Falls Sie dann doch lieber genau die Übersetzung haben möchten, führt die Recherche zu den einschlägigen Englisch/Deutschen Wörterbüchern. Hier ist &#8222;rendition&#8220; in:</p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th><a title="Leo: rendition" href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;lang=de&amp;searchLoc=0&amp;cmpType=relaxed&amp;sectHdr=on&amp;spellToler=&amp;search=rendition" target="_blank">Leo</a></th>
<th><a title="dict.cc: rendition" href="http://www.dict.cc/?s=rendition" target="_blank">dict.cc</a></th>
<th><a title="uni-leipzig: rendition" href="http://dict.uni-leipzig.de/index.php?wort=rendition&amp;anzahlen=on&amp;fuzzy=on&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">uni-leipzig</a></th>
</tr>
<tr>
<td>die Darbietung<br />
die Urteilsfällung<br />
die Urteilssprechung<br />
die Verkündigung<br />
die Verkündung<br />
die Wiedergabe<br />
die Interpretation</td>
<td>Wiedergabe<br />
Verkündung<br />
Urteilsverkündung<br />
Fällung</td>
<td>rendition &#8211; Fällung<br />
color rendition &#8211; Farbwiedergabe<br />
graphic rendition &#8211; Darstellungsart<br />
contrast rendition &#8211; Kontrastwiedergabe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das war wohl nix. Keine dieser Bedeutungen passt für die Guardian headline und den Artikel dahinter. Dann lohnt vielleicht ein Blick in einige der einsprachigen Wörterbücher:</p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th><a title="MacMillan Dictionary: rendition" href="http://www.macmillandictionary.com/dictionary/british/rendition" target="_blank">macmillan</a></th>
<th><a title="Merriam-Webster Dictionary: rendition" href="http://www.merriam-webster.com/dictionary/rendition" target="_blank">merriam-webster</a></th>
<th><a title="TheFreeDictionary (nach American Heritage Dictionary): rendition" href="http://www.thefreedictionary.com/rendition" target="_blank">FreeDictionary (AHD)</a></th>
<th><a title="TheFreeDictionary (nach Collins): rendition" href="http://www.thefreedictionary.com/rendition" target="_blank">FreeDictionary (Collins)</a></th>
</tr>
<tr>
<td>a particular way of performing a song, poem, piece of music etc</td>
<td>the act or result of rendering such as<br />
a: surrender<br />
b: translation<br />
c: performance, interpretation</td>
<td>1. The act of rendering<br />
2. An interpretation of a musical score or a dramatic piece.<br />
3. A performance of a musical or dramatic work.<br />
4. A translation, often interpretive.<br />
5. A surrender.<br />
(American Heritage Dictionary)</td>
<td>1. a performance of a musical composition, dramatic role, etc.<br />
2. (Literary &amp; Literary Critical Terms) a translation of a text<br />
3. the act of rendering<br />
4. (Military) Archaic surrender<br />
(Collins English Dictionary)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch hiervon hilft nichts! Aber Macmillan gibt noch einen interessanten Hinweis auf eine Spezialbedeutung:</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.macmillandictionary.com/dictionary/british/extraordinary-rendition" target="_blank">extraordinary rendition</a> – the practice of moving prisoners from one state to another in a way that is illegal, often so that they can be questioned and hurt to make them give information</p>
<p>Das dürfte in der Tat gemeint sein. Nur: The Guardian benutzt „rendition“ in dem online-Artikel 13mal, und nie ist von „extraordinary“ die Rede. Ist „rendition“ in diesem Sinne „ordinary“ geworden?</p>
<p>(Nebenbei: Jetzt haben wir zwar die Bedeutung, aber was bleibt ist ein ernsthaftes Übersetzungsproblem. dict.cc kennt auch diese Wendung, übersetzt allerdings: „extraordinary rendition“ – „außerordentliche Auslieferung“. Das ist eindeutig Unfug und hätte uns jetzt nicht viel weitergeholfen. Wir müssen wohl warten, bis ein deutsches &#8222;Leitmedium&#8220; (Stern, Spiegel, Zeit) einen entsprechenden Ausdruck prägt. Hoffentlich wird er klarer, weniger verschleiernd. &#8222;Folterverschleppung&#8220; fände ich nicht schlecht.)</p>
<p>Besser wird dieser Sachverhalt in den Oxford Dictionaries erklärt:</p>
<p style="padding-left:30px;"><a title="rendition at Oxford Dictionaries" href="http://oxforddictionaries.com/definition/rendition" target="_blank">rendition</a> – 2: (also extraordinary rendition) (especially in the US) the practice of sending a foreign criminal or terrorist suspect covertly to be interrogated in a country with less rigorous regulations for the humane treatment of prisoners.</p>
<p>Halten wir fest: „rendition“ in diesem Sinne geht auch ohne „extraordinary“, und so benutzt es auch der Guardian, die anderen Zeitungen, die Nachrichtenagenturen&#8230;. Nur die meisten Dictionaries berücksichtigen diese Bedeutung einfach nicht.</p>
<p>Im Oxford Dictionary erfahren wir auch, weiter unten in den „word trends“, dass sich dieser Sinn bereits auf das  sehr häufige und bedeutungsreiche Verb „to render“ übertragen hat, zum Beispiel: „he was seized in Pakistan and later secretly rendered to Morocco“. Schauen Sie doch mal nach, ob ein anderer Dictionary diese Bedeutung schon kennt!</p>
<h3>Was haben Sie gelernt?</h3>
<p>Wenn Sie möchten, können Sie weiterforschen. Sie könnten in einigen einschlägigen Medien (bbc, Guardian, <a title="rendition at The Independent" href="http://www.independent.co.uk/search/index.jsp?eceExpr=rendition" target="_blank">Independent</a>, economist, <a title="rendition at The Washington Post" href="http://www.washingtonpost.com/newssearch/search.html?st=rendition&amp;submit=Senden" target="_blank">Washington Post</a>, cnn, <a title="rendition articles at Reuters" href="http://www.reuters.com/search?blob=rendition" target="_blank">Reuters</a>… ) nach dem Stichwort „rendition“ suchen und die neusten Geschichten verfolgen. Oder Sie schauen Sie sich den <a title="rendition in der Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Extraordinary_rendition_by_the_United_States" target="_blank">ausführlichen Wikipedia-Artikel</a> an, der viele Details zur Entwicklung dieser Praxis in den letzten 20 Jahren enthält.</p>
<p>Lassen wir&#8217;s gut sein. Anfangs versprach ich, wenn Sie sich Zeit nehmen und diesem Weg folgen, werden Sie lernen. Falls Sie es getan haben, falls sie also dem einen oder anderen Link gefolgt sind und sich etwas durchgelesen haben, dann wäre vielleicht jetzt eine Gelegenheit, diese Behauptung zu überprüfen. Einige Vorschläge hätte ich:</p>
<ul>
<li>Über „rendition“  wissen Sie jetzt ziemlich viel. Je mehr Sie gelesen haben, desto mehr Englisch haben Sie nebenbei mitgenommen. Beispielsweise lernen Sie schon, wenn Sie sich die Definitionen in einsprachigen Wörterbüchern sorgfältig durchlesen.</li>
<li>Sie haben etwas über Online-Wörterbücher erfahren. Seien wir froh, dass wir sie haben, und die alten mit dem gelben Umschlag nicht mehr herumtragen müssen. Aber sie sind mit Umsicht zu benutzen. Hier liegt ein Stück Medienkompetenz, das für den Lernprozess enorm wichtig sein kann. Leo &amp; co. haben ihre Grenzen!</li>
<li>Diese Erfahrungen und Lernprozesse machen Sie immer dann, wenn Sie sich auf solche Entdeckungsreisen begeben. Das Netz steht Ihnen dafür offen. Ich interessiere mich für Sprachen, für Politik, für Technik&#8230; und Sie?</li>
</ul>
<p>Beginnen Sie bei Ihren eigenen Interessen, nehmen sie die Sprache, die Sie lernen möchten, und machen Sie Ihre eigene Abenteuerreise durch&#8217;s Netz. Sie können direkt anfangen, und Sie werden lernen.</p>
<p>Übrigens geht die Geschichte weiter. Ich habe angeregt, einen entsprechenden <a title="Leo-Forum zu rendition" href="http://dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=1099944&amp;idForum=6&amp;lp=ende&amp;lang=de" target="_blank">Leo-Eintrag</a> aufzunehmen. Mal sehen, vielleicht wird es ja was. Ich bleib dran, Sie auch?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/230/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=230&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Lernstrategie Kino? Z.B. FantasyFilmFest</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/08/24/lernstrategie-kino-z-b-fantasyfilmfest/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/08/24/lernstrategie-kino-z-b-fantasyfilmfest/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 17:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute beginnt in Köln das jährliche FantasyFilmFest (FFF), übrigens zum 25ten Mal. Ab dem morgigen Donnerstag (25.8.) und über&#8217;s Wochenende gibt es wieder Dutzende brandneue Filme aus den Genren Fantasy, Horror und Science Fiction. Die Bandbreite an Themen, Herkunftsländern, aber auch an Qualität, ist groß. Das FFF ist für alle Hobby-Cineasten eine exzellente Möglichkeit, sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=217&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute beginnt in Köln das jährliche <a title="FantasyFilmFest" href="http://www.fantasyfilmfest.com/pages/festivalstadt_K.html" target="_blank">FantasyFilmFest</a> (FFF), übrigens zum 25ten Mal. Ab dem morgigen Donnerstag (25.8.) und über&#8217;s Wochenende gibt es wieder Dutzende brandneue Filme aus den Genren Fantasy, Horror und Science Fiction. Die Bandbreite an Themen, Herkunftsländern, aber auch an Qualität, ist groß. Das FFF ist für alle Hobby-Cineasten eine exzellente Möglichkeit, sich einen gewissen Überblick über die Produktionen des vergangenen Jahres zu verschaffen<span id="more-217"></span>, von denen nur wenige den Weg ins Kino finden werden. Entsprechend wird das FFF jährlich von Tausenden Fans frequentiert, wenn es durch die Großstädte der Republik tingelt – Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München folgen übrigens noch.</p>
<h3>Alles auf Englisch – bringt&#8217;s das?</h3>
<p>Im Vorfeld der Kinobearbeitung gibt es keine Synchronisation. Die meisten Filme sind englischsprachige Produktionen und laufen daher auf Englisch – ohne Untertitel. (Fast) alle anderen sind untertitelt – auf Englisch. Ausnahmen sind in diesem Jahr die beiden deutschen Filme und vielleicht der eine oder andere, der bereits eine deutsche Untertitelung hat.</p>
<p>Nun habe ich das Privileg, Englisch tatsächlich zu verstehen. Andererseits ist es sehr schwierig, bei einem Kinofilm in einer fremden Sprache wirklich mitzukommen. Wenn ich mich im Publikum so umschaue, dann weiß ich, dass die meisten sprachlich keinesfalls folgen können.</p>
<p>Sie sind trotzdem da, so sehr lieben sie diese Art des Genrekinos. Ob es denn ihren englischen Sprachkenntnissen weiterhilft?</p>
<p>Anders ausgedrückt: Ist es empfehlenswert, zum Zwecke des Sprachenlernens, in den nächsten Tagen sagen wir 10 Filme / 20 Stunden auf dem FFF zu verbringen, auch dann, wenn man sprachlich bei weitem nicht alles versteht?</p>
<h3>Das FantasyFilmFest als Lernprojekt</h3>
<p>Ich würde sagen: Es kommt drauf an, und zwar im wesentlichen auf folgende 3 Punkte:</p>
<ol>
<li>Mögen Sie wenigstens eine der Kategorien Horror, Science Fiction, Fantasy? Wenn eindeutig nein: Sparen Sie sich die Zeit. Wenn Sie aber ein kleines bisschen Interesse daran haben, wenn Sie sich zum Beispiel gewöhnlich nicht die Erlaubnis geben, derart triviale Literatur zu konsumieren, es aber eigentlich gerne täten: Vielleicht ist der Zusatznutzen „Englisch“ eine passende Entschuldigung, um diesem Laster am kommenden Wochenende ausgiebig zu frönen.</li>
<li>Das Angebot ist reichhaltig. Suchen Sie Filme aus, die Sie wirklich interessieren. Meiden Sie, was Sie nicht mögen. Studieren Sie das sehr gut gemachte <a title="FFF Programmheft - Achtung 13 MB! " href="http://www.fantasyfilmfest.com/media/FF11_Koeln.pdf" target="_blank">Programmheft</a>, lassen Sie insbesondere die englischen Texte nicht aus. Sie sind exzellente Lerngelegenheiten, und sie tragen zum Verständnis des Films bei.</li>
<li>Erwarten Sie nicht, dass Sie alles verstehen. Seien Sie versichert, den meisten Menschen im Publikum geht es genauso, uns die bleiben schließlich auch wacker sitzen. In aller Regel kann man dennoch gut folgen. Genießen Sie den Film, aber hören Sie gut zu, und freuen Sie sich besonders über die Wörter, Sätze oder Passagen, die Sie eben doch verstehen, denn dann lernen Sie (laut <a title="Das Grundgesetz des Sprachenlernens" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/" target="_blank">Grundgesetz</a>) ganz nebenbei Englisch. Wenn das nur 20% sind, ist es schon ein enormer Gewinn.</li>
</ol>
<p>Diese Punkte lassen sich verallgemeinern, sie greifen „goldenen Regeln“ vor, die ich noch nicht ausformuliert habe. Und natürlich sind sie auf andere, ähnliche Events ohne weiteres übertragbar.</p>
<h3>Lohnt es sich – oder nicht?</h3>
<p>Übrigens ist das FFF eher teuer. Für den Eintrittspreis von 9€ pro Film bekommt man manchmal schon eine ganze Staffel einer Fernsehserie auf DVD, und die kann man sich immer wieder anschauen.</p>
<p>Was dennoch dafür spricht ist die mögliche Intensität eines solchen Unterfangens: Schaffen Sie tatsächlich 10 Filme oder 20 Stunden an 2-4 Tagen, dann sind sie tief ins Englische eingetaucht. Es ist wie ein kleiner Auslandsaufenthalt, etwa ein langes Wochenende in London. Dafür wiederum sind 90€ nicht viel.</p>
<p>Sie müssen halt nur Science Fiction, Horror oder Fantasy ein kleines bisschen mögen und die obigen Hinweise beherzigen – dann ist es toll.</p>
<p>Andernfalls jedoch brauchen Sie nur zu warten, bis etwas Ähnliches vorbeikommt, das Sie mehr anspricht. Das ist ja auch nicht so schlimm.<!--more--></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/217/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=217&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">klausbeutelspacher</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Lernen: Alt und Jung</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/08/16/lernen-alt-und-jung/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/08/16/lernen-alt-und-jung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 20:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Lernen ist prima, wir tun es ständig und können es überall um uns herum beobachten. Es ist aber auch nützlich, etwas darüber zu wissen, denn es sind viele merkwürdige Mythen über das Lernen unterwegs, die manchmal gar nicht hilfreich sind. Mythos: Kinder lernen leicht Eine besonders beliebte Theorie: Kinder lernen leicht, Erwachsene haben&#8217;s schwer, Ältere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=181&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lernen ist prima, wir tun es ständig und können es überall um uns herum beobachten. Es ist aber auch nützlich, etwas darüber zu wissen, denn es sind viele merkwürdige Mythen über das Lernen unterwegs, die manchmal gar nicht hilfreich sind.</p>
<h3>Mythos: Kinder lernen leicht</h3>
<p>Eine besonders beliebte Theorie: Kinder lernen leicht, Erwachsene haben&#8217;s schwer, Ältere haben&#8217;s schwerer. Nein, so kann man das wirklich nicht sagen.<br />
<span id="more-181"></span><br />
Das stellten jüngst wieder israelische Wissenschaftler fest, und ein entsprechender <a title="New Scientist on Child and Adult Language Learning" href="http://www.newscientist.com/article/mg21128224.000-age-no-excuse-for-failing-to-learn-a-new-language.html" target="_blank">Artikel</a> geisterte durch&#8217;s pädagogische Internet. Das Experiment ganz kurz: Man konfrontierte Kinder verschiedenen Alters und Erwachsene mit einem erfundenen, aber realistischen Sprachmerkmal (eine Unterscheidung zwischen belebten und unbelebten Objekten) und testete dann den Lernerfolg. Das Ergebnis: 8jährige lernten kaum, 12jährige ganz gut, Erwachsene immer am besten. Mit 5jährigen hatte man aufgegeben – keine Chance.</p>
<p>Die Forscher waren überrascht, was wiederum überraschend ist. Offenbar saßen sie zunächst der oft kolportierten, aber kaum zu belegenden These auf, Erwachsene könnten die Strukturen einer Sprache nicht von selbst erkennen, wie Kinder das ganz automatisch täten. Daher müssten Erwachsene Regeln lernen (Grammatik), um Sprache zu erwerben. Die Studie zeigte freilich eher das Gegenteil: Auch ohne Regeln lernen Erwachsene besser.</p>
<h3>Kinder lernen anders, aaaaber&#8230;</h3>
<p>Natürlich gibt es Unterschiede zwischen kindlichem und erwachsenem Lernen, und zwar auf vielen Ebenen. Je jünger man ist, desto „plastischer“ ist das Gehirn. Es nimmt beispielsweise Entwicklungsmöglichkeiten wahr, die, einmal versäumt, später nicht mehr nachzuholen sind: Fußball oder Tennis oder Judo? Bastler oder Musiker oder Rechen-As? Man kann nicht alle Talente von Grund auf ausbilden.</p>
<h3>Ein Gedankenexperiment mit Schach</h3>
<p><img class="size-medium wp-image-186  alignright" title="Alte und junge SchachspielerInnen" src="http://fremdsprachenblog.files.wordpress.com/2011/08/chess_-_young_and_old.jpg?w=300&#038;h=220" alt="" width="300" height="220" /></p>
<p>Nehmen wir an, diese beiden hätten gerade vor wenigen Minuten ihre erste Begegnung mit dem Schachspiel gehabt. Bleiben beide eifrig dabei, dann könnte das Mädchen auf lange Sicht bestimmt die bessere Spielerin werden. Schließlich kann sie ihr spezifisches Schachtalent noch von Grund auf ausprägen.</p>
<p>Nehmen wir aber weiter an, dass der ältere Herr schon ähnliche Spiele gut kennt. Vielleicht spielt er exzellent Go und Bridge, ist ein leidenschaftlicher Knobler und Stratege, und möchte nun endlich auch Schach lernen. Keine Frage: Er hätte vom ersten Moment an einen Vorsprung, und es würde sehr lange dauern, bis das Mädchen ihn einholen könnte.</p>
<p>Unsere Vermutungen über die Lernfähigkeit der Beteiligten hängt also von vielen Faktoren ab, und das Alter ist nur einer davon.</p>
<h3>Vom Vorteil des älteren Sprachenlerners</h3>
<p>Kinder haben eine schärfere Wahrnehmung und können Eindrücke besser speichern, Erwachsene können auf Erfahrungen zurückgreifen. Je älter wir werden, desto mehr ersetzen wir die bloße Wahrnehmung durch die intelligente Einordnung unserer Eindrücke. Wir werden besser darin, Sinn zu erkennen, ohne immer wieder von vorne anfangen zu müssen. Daher wird der ältere Schachanfänger direkt zahlreiche Erfahrungen übertragen können und sofort relativ erfolgreich agieren.</p>
<p>Die Sprache ist nun ein sehr spezielles Kompetenzfeld. So wie der ältere Herr bereits Experte in Denkspielen ist, so sind wir alle Experten in Sprache. Denn seit der Geburt befassen wir uns intensiv mit dem Lernen und Praktizieren der eigenen Muttersprache. Eine Fremdsprache ist bloß noch eine Variante desselben Prinzips, wie ein neues Denkspiel, mehr oder weniger verwandt mit bereits Bekanntem. Wie dem Denkspieler auch ist es uns überlassen, ob wir diese von Grund auf ausgeprägte Fähigkeit pflegen oder vernachlässigen.</p>
<h3>Die Zeit der Kinder, die Eile der Erwachsenen</h3>
<p>Kinder haben eine unglaubliche Geduld und Beharrlichkeit in ihrem Lernbemühungen. Sie sind Meister im Anwenden der <a title="Regel 2: Bleib dran!" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/28/regel-2-bleib-dran/">Goldenen Regel 2: Bleib dran</a>. Bis ein 8jähriger seine Muttersprache einigermaßen beherrscht, hat er wohl um die 25.000 Stunden aufgewendet.</p>
<p>Der erwachsene Lerner braucht demgegenüber viel, viel weniger Zeit. Er muss nicht das ganze Wissen von der Welt gleichzeitig mitlernen, das beschleunigt den Prozess ungemein.  Schon einige hundert Stunden machen sprachlich unabhängig, und schon in 2.000 Stunden kann er nicht nur mündlich (wie der 8jährige), sondern auch schriftlich in der ehemals fremden Sprache vollkommen zuhause sein.</p>
<p>Hier wird der vielleicht wichtigste Unterschied zwischen kindlichem und erwachsenem Sprachenlernen erkennbar. Beim Kind geschieht es automatisch, unhinterfragt, und erscheint nach außen hin ganz leicht. Gleichwohl leistet ein Kind mit dem Lernprozess ungeheuer harte Arbeit, die man ihm nur nicht ansieht.</p>
<p>Der Erwachsene hingegen hat die Entscheidung. Er erkennt die (viel kleinere) Mühe und vermeidet sie lieber. Er muss nicht mehr präzise wahrnehmen, denn er kommt ja klar. Außerdem hat er keine Zeit, oder andere Prioritäten. „Wenn ich schon eine ganze Woche investiere“, so hat man mir einmal gesagt, „dann muss ich hinterher auch wenigstens richtig fließend in Englisch sein.“ Einem Kind würde so etwas nie einfallen.</p>
<p>Nichts gegen die erwachsene Freiheit: Jeder setze seine Prioritäten selbst, niemand soll Fremdsprachen lernen müssen. Andererseits gilt, und damit wären wir wieder beim Thema, der Titel des zitierten Artikels: <a href="http://www.newscientist.com/article/mg21128224.000-age-no-excuse-for-failing-to-learn-a-new-language.html" target="_blank">Age (is) no excuse for failing to learn a new language</a> – Das Alter ist nicht schuld, wenn man keine neue Sprache lernt.</p>
<p>Auch die Autoren mutmaßen, Lernprobleme lägen vielleicht doch mehr an der Haltung als an mangelnder Lernfähigkeit. Dem kann ich nur zustimmen: Bringt man die Offenheit, die Leichtigkeit, die Neugierde, die Genauigkeit und die Geduld eines Kindes auf, dann wird Sprachenlernen auch für Erwachsene zum Kinderspiel.</p>
<h3>Zwei Bücher zum Thema</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3494014329/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=fremdsprach07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3494014329">Ursula Lehr, Psychologie des Alterns</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3494014329" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Das wissenschaftliche, gleichwohl gut lesbare Standardwerk. Räumte bereits in den 1970ern mit dem Vorurteil auf, ältere Leute würden allmählich vertrocknen und könnten nichts lernen. Seit dem immer wieder überarbeitet.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833818670/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=fremdsprach07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3833818670">Ernst Pöppel und Beatrice Wagner, Je älter desto besser: Überraschende Erkenntnisse aus der Hirnforschung (Einzeltitel)</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833818670" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p>Zeitgemäßer, populärer und schmissiger in Titel wie Herangehensweise nimmt sich der (emeritierte) Hirnforscher Pöppel der Angelegenheit an.</p>
<p>(Bildquelle: Wikimedia Commons)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/181/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=181&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">klausbeutelspacher</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Alte und junge SchachspielerInnen</media:title>
		</media:content>

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	</item>
		<item>
		<title>Who Needs the Present Perfect?</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/29/who-needs-the-present-perfect/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/29/who-needs-the-present-perfect/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der (unter Englischlehrern) bekannte Autor Scott Thornbury hat neulich seinen Blog dem guten alten Present Perfect (kurz PP) gewidmet. Seine Erklärung ist ausgezeichnet, aber mir stellt sich die Frage: Wer braucht das, und wenn ja, ab wann? Nur kurz zur Erläuterung: Es ist nun einmal so, dass das Englische unterschiedliche Möglichkeiten bietet, gewisse Aspekte von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=170&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der (unter Englischlehrern) bekannte Autor <a href="http://www.thornburyscott.com/" target="_blank">Scott Thornbury</a> hat neulich seinen <a title="Perfect Aspect" href="http://scottthornbury.wordpress.com/2011/06/19/a-is-for-aspect-2/" target="_blank">Blog</a> dem guten alten Present Perfect (kurz PP) gewidmet. Seine Erklärung ist ausgezeichnet, aber mir stellt sich die Frage: Wer braucht das, und wenn ja, ab wann?<br />
<span id="more-170"></span><br />
Nur kurz zur Erläuterung: Es ist nun einmal so, dass das Englische unterschiedliche Möglichkeiten bietet, gewisse <a title="Aspects in English" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Grammatical_aspect#English">Aspekte</a> von Handlungen oder Ereignissen in Verbformen zu repräsentieren. Eine dieser Formen ist das PP, das manchmal gegenüber der einfachen Variante (Past Simple oder kurs PS) bevorzugt wird. Klingt kompliziert, ist es auch – besonders, da das Deutsche hier (fast) nichts aufzuweisen hat, deutsche Lerner also diese Variationsmöglichkeit nicht leicht nachvollziehen können.</p>
<p>Wem das nun nichts sagt, der erinnert sich sicherlich an die entsprechenden ganz praktischen Fragen: Wann sage ich „I took the test“, wann „I have taken the test“? Wann frage ich „Have you read the book? und wann „Did you read the book?“ ?</p>
<p>Für Englischlehrer ist diese Frage notorisches Dauerbeispiel. Soll ein didaktisches Problem illustriert werden, geht es fast immer um&#8217;s Present Perfect (PP). Für Millionen frustrierte Englischlerner hingegen ist es ein Alptraum, die sieben Siegel um das Buch der englischen Grammatik.</p>
<p>Sollten auch Sie zu den Menschen gehören, die sich vom PP erschrecken lassen, oder sollte Ihnen gar die Fragestellung fremd sein, dann darf ich sie nachdrücklich beruhigen: Sie können sich zurücklehnen.</p>
<p>Denn der Perfect Aspekt ist subtil. Anfänger brauchen ihn bestimmt nicht, und auch auf der Mittelstufe muss man nicht von sich erwarten, ihn sicher zu beherrschen – es dauert seine Zeit. Die Schule geht aber höchstens bis untere Mittelstufe, d.h. PP gehört einfach nicht auf den Lehrplan, schon gar nicht in den ersten Lernjahren. Ich bin sicher, viele Englisch-<strong>Lehrer</strong> beherrschen ihn keineswegs in ihrer eigenen Kommunikation – wieso sollte man sich als Schüler davon irritieren lassen?</p>
<p>Was nach der Schul-Logik auch unter den Tisch fällt: Der Sprecher selbst entscheidet, ob er den Aspekt anwendet, ob er also diesen Aspekt der Zeit betonen <strong>möchte</strong>. Ist Ihre Entscheidung ungünstig, dann klingen Sie vielleicht etwas schräg, aber es ist nicht wirklich „falsch“. Man wird Sie verstehen und Ihnen verzeihen.</p>
<p>Dies vorausgeschickt, hier meine Tipps zum Present Perfect:</p>
<ol>
<li>Vergessen Sie&#8217;s fürs Erste. Nehmen Sie Past Simple (PS), wenn Sie etwas Vergangenes ausdrücken wollen, das stimmt meistens. Selbst wenn es mal nicht die beste Wahl ist: Es ist nicht schlimm.</li>
<li>Wenn Sie viel Englisch hören und lesen – und das müssen Sie tun, wenn Sie es lernen möchten, siehe das <a title="Das Grundgesetz des Sprachenlernens" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/">Grundgesetz des Sprachenlernens</a> – dann werden Sie unweigerlich oft auf PS, aber auch oft auf PP treffen. Versuchen Sie ab und zu, den Unterschied in der Bedeutung zu bemerken, zu erspüren. Sie werden mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickeln, wann man den &#8222;perfect&#8220; Aspekt benutzt. Mit diesem Sprachgefühl können Sie zunehmend sicher auch die angemessenere Form wählen, wenn Sie selbst sprechen. Lassen Sie sich korrigieren, wenn Sie die Chance haben, dann wird Ihnen dieser Unterschied um so bewusster!</li>
<li>Wenn Sie neugierig auf Erklärungen sind, schauen Sie sich die von <a title="Perfect Aspect" href="http://scottthornbury.wordpress.com/2011/06/19/a-is-for-aspect-2/">Scott Thornbury</a> an. Falls Sie auch nach mehreren Durchläufen Schwierigkeiten haben, das kleine Video zu verstehen, dann können Sie beruhigt zu Punkt 1 zurückkehren: Sie brauchen das PP ganz sicher noch nicht!</li>
</ol>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/170/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=170&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">klausbeutelspacher</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>DVD-Empfehlung: Rome</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/16/dvd-empfehlung-rome/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/16/dvd-empfehlung-rome/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 12:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernmaterial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fremdsprachenblog.wordpress.com/?p=91</guid>
		<description><![CDATA[Im Juni 2011 zeigt arte diese tolle britisch/amerikanische Serie zum ersten Mal im richtigen Fernsehen. Ich nehme das zum Anlass, „Rome“ hier vorzustellen. Allerdings nicht, damit Sie arte schauen, obwohl das generell eine gute Idee ist. Gönnen Sie sich Rome im Original auf DVD, es lohnt sich! Daten Historische Fernsehserie, 2 Staffeln mit insges. 22 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=91&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni 2011 zeigt <a title="arte" href="http://www.arte.tv" target="_blank">arte</a> diese tolle britisch/amerikanische Serie zum ersten Mal im richtigen Fernsehen. Ich nehme das zum Anlass, „Rome“ hier vorzustellen. Allerdings nicht, damit Sie arte schauen, obwohl das generell eine gute Idee ist.</p>
<p>Gönnen Sie sich Rome im Original auf DVD, es lohnt sich!<br />
<span id="more-91"></span></p>
<h3>Daten</h3>
<p>Historische Fernsehserie, 2 Staffeln mit insges. 22 Folgen, 1220 (geschnitten) oder ca. 1260 Minuten (ungeschnitten). Sehr ausführliches Bonusmaterial.</p>
<p>Produktion <a title="HBO" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hbo" target="_blank">H</a><a title="HBO" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hbo" target="_blank">BO</a>, BBC, RAI 2004-2007, DVD-Ausgabe 2008</p>
<p>Sprachen: Englisch und Synchronversionen, Untertitel in verschiedenen Sprachen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<div id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 106px"><a href="http://fremdsprachenblog.files.wordpress.com/2011/06/2stars.png"><img class="size-full wp-image-139" title="2Stars" src="http://fremdsprachenblog.files.wordpress.com/2011/06/2stars.png?w=604" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Herausragend</p></div>
<p>Brillante Serie, inhaltlich und sprachlich sehr spannend. Ideal für Englischlerner mit historischem Interesse, man kann daran über Dutzende Stunden seine Freude haben. Ab Obere Mittelstufe / B2 mit englischen Untertiteln über weite Passagen gut verständlich, darunter muss man öfter zurückspulen oder auch mal deutsche Untertitel einblenden.</p>
<p>Synchronversionen eignen sich auch für Lerner anderer Sprachen.</p>
<h3>Worum es geht und warum das spannend ist</h3>
<p>Das römische Reich als Fernsehserie – das klingt einigermaßen wagemutig. Und tatsächlich, bei „Rome“ handelte es sich um eines der ambitioniertesten Projekte der Fernsehgeschichte. Finanziert primär von der amerikanischen HBO, co-produziert von der BBC, gedreht „on location“ in Italien – man hat hier auf ungewöhnliche Weise Kräfte gebündelt, um etwas Ungewöhnliches zu schaffen.</p>
<p>Erklärtes Ziel der Macher war, ein möglichst authentisches Bild des Roms der späten Republik bis zum Jüdischen Krieg 70 n. Chr. zu zeichnen – anders als das „HollyRome“ der Sandalenfilme von „Ben Hur“ bis „Gladiator“. Und so sehen wir, wie Cäsar den Rubikon überschreitet, mit Pompeius Bürgerkriege ficht, Ägypten erobert und von Cleopatra bezirzt, von Rom gefeiert und vom Senat erdolcht wird. Wir erleben den rächenden Marcus Antonius und den Untergang des Brutus. Und hinter allem lernen wir Cäsars Lieblingsneffen Octavius kennen, der sich vom verschlossenen, hoch begabten Teenager zum raffinierten Strippenzieher, Feldherrn und schließlich Kaiser mausert. Und vieles mehr.</p>
<p>Aber die eigentlichen Helden sind zwei Legionäre, der Offizier Lucius Vorenus und der Soldat Titus Pullo, die wir in die Welt der „einfachen“ Menschen begleiten dürfen. Moral und Gebräuche, religiöse Praktiken und Rechtssystem, der Morast der Schlachtfelder und die Gewalt der Großstadt – irgendwie ist alles seltsam archaisch, aber eben auch nicht so ganz fern.</p>
<p>Es ist das besondere Verdienst der Serie, nicht bei den Mächtigen und den Großereignissen zu verharren, sondern sich in zahlreichen Geschichten durch die verschiedenen Ebenen der römischen Gesellschaft zu winden. Wie durch ein magisches erzählerisches Band sind die fiktiven plebejischen Helden mit den Akteuren der realen Weltgeschichte verwoben, die sie auch immer mal wieder entscheidend mitgestalten dürfen – mit einem Augenzwinkern versteht sich.</p>
<p>Man mag einwenden, dass der hoch komplexe römische Staat und seine Geschichte als Fernsehunterhaltung nur unzureichend dargestellt werden können. Auch historische Ungenauigkeiten wird man sicher finden. Beispielsweise heißt Octavius der Einfachheit halber schon zu Anfang Octavian, und seine Schwestern, die beide Octavia hießen (Römer waren bezüglich der Namenswahl wohl nicht so einfallsreich), sind auf nur eine Filmfigur eingedampft. Geschenkt. Das alles ist hier so gut gemacht, man möchte einfach glauben, dass es genau so ausgesehen hat. Und man lernt dabei verdammt viel.</p>
<p>Nur leider ist es zu schnell vorbei, statt der geplanten 6 Staffeln gab es nur 2 – und mit Augustus&#8217; Aufstieg ist schon Schluss. Damit teilt „Rome“ das Schicksal der anderen historischen Serien der HBO (Deadwood, Carnivale), die nicht minder genial angelegt waren und ein ähnlich schnelles Ende fanden. Schade.</p>
<p>Ein kleiner Warnhinweis noch: Entsprechend den angenommenen römischen Sitten sind die dargestellten Sex- und Gewaltszenen für unser post-antikes Gefühl oftmals recht deftig.</p>
<h3>Sprache</h3>
<p>Der Einfluss der BBC und der unzweifelhaft europäische Spielort mögen dazu geführt haben, dass in „Rome“ britisches Englisch gesprochen wird. Das macht Sinn, denn die römische wie die britische Gesellschaft sind sehr hierarchisch strukturiert, und „Rome“ nutzt die Sprache geschickt, um das zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p>So sprechen die Patrizier um Cäsar, Octavius und vor allem Brutus ein Standard-Englisch („Received Pronounciation“) von aristokratischem Duktus („Queen&#8217;s English“). Je weiter man auf der sozialen Leiter hinuntersteigt, desto proletarischer wird auch der Akzent. Am anderen Ende gurgeln die gedungenen Mörder aus der Hafengegend einen kaum verständlichen südenglischen Unterschicht-Slang. Ganz allerliebst ist Marcus Antonius, Cäsars rechte Hand, Heerführer und Volkstribun, der sich, obwohl aus dem Adel stammend, sprachlich bemüht volksnah gibt.</p>
<p>Solche Feinheiten werden natürlich bei der Synchronisation mit Theaterdeutsch zugedeckt. Schade um die Schauspielkunst! Schade auch, wenn man seinem Ohr die differenzierten britischen Akzente vorenthält.</p>
<p>Für Sprachlerner, die gut auf der Mittelstufe unterwegs sind, dürfte sich „Rome“ mit englischen Untertiteln gut schauen lassen. Manche Passagen bleiben allerdings auch für Fortgeschrittene recht herausfordernd. Wer noch nicht B2 ist, wird öfter mal „zurück“ drücken müssen, aber &#8211; es lohnt sich!</p>
<p>Zu erwähnen ist ein Feature der DVD-Ausgabe, mit dem man sich in den laufenden Film Erläuterungen zu Gebräuchen oder Ereignissen einblenden lassen kann. Das sind zusätzliche Lerngelegenheiten, gerade auch für die Sprache. Ein Grund mehr, ausnahmsweise nicht</p>
<p>arte zu schauen, sondern sich gleich die DVDs zu holen.</p>
<h3>Links</h3>
<p>Hier ein Versucherle von youtube:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/16/dvd-empfehlung-rome/"><img src="http://img.youtube.com/vi/uocQ8t9K9FA/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Es gibt ein erstes Gefühl und zeigt direkt einige der Protagonisten: Lucius Vorenus, Titus Pullo, Marcus Antonius und Cäsar selbst. Schlachtszenen sind übrigens nicht so häufig wie es zunächst scheint.</p>
<p><a title="arte Hauptseite" href="http://www.arte.tv" target="_blank">Arte</a> strahlt die Serie ab 22.6.2011 aus und wird dann sicherlich auch viele Hintergrund-Infos anbieten. Hier schonmal der <a title="Rome Trailer" href="http://www.arte.tv/de/film/Die-Serien-auf-ARTE/2945122.html" target="_blank">Trailer</a>.</p>
<p>Mehr Infos gibt&#8217;s zu Rome auf <a title="Rome auf Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rome_%28TV_series%29" target="_blank">Wikipedia</a>. Diese bietet natürlich auch zahlreiche Einstiegspunkte zu den historischen Hintergründen, etwa zu <a title="Marcus Antonius auf Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Antony" target="_blank">Marcus Antonius</a> oder <a title="Gaius Julius Caesar Augustus" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Augustus" target="_blank">Octavian</a>, um nur zwei zu nennen.</p>
<p>Englischlerner benutzen bitte die englische Wikipedia! Hier noch eine <a title="Kritik zu Rome" href="http://www.g-wie-gorilla.de/content/view/386/10/" target="_blank">schöne deutsche Kritik</a>.</p>
<p>Leider ist Rome im Moment eher teuer. Beide Staffeln zusammen kosten um die € 40,- . Auch sind deutsche Versionen unterwegs, die auf FSK16 zusammengestutzt sind. Das ist weniger Sex &amp; Gore, aber eben auch weniger Film. Wählen Sie also mit Bedacht!</p>
<p>Hier gibt&#8217;s die DVD-Boxen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.co.uk/gp/product/B002FC89OA/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=fremdsprach04-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1634&amp;creative=6738&amp;creativeASIN=B002FC89OA">Rome &#8211; Season 1 &amp; 2 &#8211; English Version</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.co.uk/e/ir?t=fremdsprach04-21&amp;l=as2&amp;o=2&amp;a=B002FC89OA" alt="" width="1" height="1" border="0" /><br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001HUGYN4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=fremdsprach07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001HUGYN4">Rom &#8211; Staffeln 1 &amp; 2 &#8211; Deutsche Ausgabe</a><img style="border:none!important;margin:0!important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B001HUGYN4" alt="" width="1" height="1" border="0" /> (Achtung, vermutlich geschnitten und etwas kürzer)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/91/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=91&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Eine neue Seite&#8230;</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/06/02/eine-neue-seite/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 12:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://fremdsprachenblog.wordpress.com/?p=65</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; gibt es im FremdsprachenBlog. Gesetz und Regeln erläutert, wie die das Grundgesetz und die &#8222;Goldenen Regeln&#8220; (zum Beispiel die Regel 2: Bleib Dran!) zu verstehen sind und wie sie zusammenhängen. Man erreicht die Seite  jederzeit über das Menü im oberen Bereich. Zusammen mit weiteren Gebrauchshinweisen wird sie nach und nach ergänzt!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=65&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; gibt es im FremdsprachenBlog. <a title="Gesetz und Regeln" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/gesetz-und-regeln/">Gesetz und Regeln</a> erläutert, wie die das <a title="Das Grundgesetz des Sprachenlernens" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/">Grundgesetz</a> und die &#8222;Goldenen Regeln&#8220; (zum Beispiel die <a title="Regel 2: Bleib dran!" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/28/regel-2-bleib-dran/">Regel 2: Bleib Dran!</a>) zu verstehen sind und wie sie zusammenhängen.</p>
<p>Man erreicht die Seite  jederzeit über das Menü im oberen Bereich. Zusammen mit weiteren Gebrauchshinweisen wird sie nach und nach ergänzt!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/65/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=65&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Regel 2: Bleib dran!</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/28/regel-2-bleib-dran/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/28/regel-2-bleib-dran/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 09:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lernen von Sprachen gehört zu den Dingen, die Menschen können. Es ist so natürlich wie das aufrechte Gehen oder das Benutzen unserer Hände. Aber, egal ob Muttersprache oder Fremdsprache, es ist ein umfangreicher und komplexer Lerngegenstand. Für den Erfolg ist es absolut entscheidend, dass man sich davon nicht allzu schnell frustrieren lässt. Daher ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=48&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lernen von Sprachen gehört zu den Dingen, die Menschen können. Es ist so natürlich wie das aufrechte Gehen oder das Benutzen unserer Hände.</p>
<p>Aber, egal ob Muttersprache oder Fremdsprache, es ist ein umfangreicher und komplexer Lerngegenstand. Für den Erfolg ist es absolut entscheidend, dass man sich davon nicht allzu schnell frustrieren lässt. Daher ist es mir eine goldene Regel wert, die Nummer 2 (die Nummer 1 ist noch einfacher und wichtiger, die kriegen wir später).</p>
<h3>Bleib dran!</h3>
<p>Das sagt sich so leicht. Die meisten haben ja schon sehr viel Zeit ins Englischlernen investiert (6 Schuljahre entsprechen 1.200 bis 1.400 Unterrichtsstunden oder gut 6 Monaten Vollzeit-Arbeitsleistung). Meist ist dabei, nach eigenem Empfinden, nicht so viel herausgekommen. Jetzt soll man von Neuem geduldig sein? Das ist nicht eben einfach.<br />
<span id="more-48"></span><br />
Aber es hilft nichts, Sprachenlernen braucht Zeit. Selbst erfahrene <a title="Polyglott" href="http://de.wiktionary.org/wiki/polyglott">Polyglotte</a> und manische Lerner brauchen viele viele Stunden, bis sie wirklich signifikante Fortschritte verbuchen können. Die Werbeaussagen im Stile von „Französisch in 30 Stunden“ sind durchweg gelogen. Dranbleiben muss man also für eine ganze Weile – allemal monatelang.</p>
<h3>Wie lange brauche ich denn, bis ich Englisch kann?</h3>
<p>Diese Frage ist nur zu verständlich, aber leider ziemlich schwer zu beantworten. Zum Glück jedoch gibt es zwei Situationen, in denen sehr schnelle Fortschritte realistisch sind:</p>
<ol>
<li>Echte Anfänger kommen rasend schnell voran, wenn sie es „richtig“ anstellen. Das gilt besonders für (dem Deutschen verwandte) Sprachen wie Englisch, aber auch romanische Sprachen sind eher leicht zu lernen. Da kann man innerhalb von einigen Dutzend Stunden bereits in der Fremdsprache aktiv werden.</li>
<li>Hat man, wie die Meisten in Englisch, schon viele Tausend Wörter gelernt und unzählige Stunden über Grammatikübungen gebrütet, dann ist davon auch etwas im Gedächtnis hängen geblieben. Vielleicht kommt man nur nicht dran? Das kann man ändern, und oftmals reicht ein kurzes Erlebnis – eine Reise, ein guter Intensivkurs – um einen großen Fortschritt in der Sprachnutzung zu spüren.</li>
</ol>
<p>Wenn einer dieser beiden Fälle auf Sie zutrifft: Freuen Sie sich auf das Heben eines verborgenen Schatzes.</p>
<p>Wenn nicht, wenn Sie z.B. schon Mittelstufe sind, nichts auszugraben haben und nun echt mal weiterkommen wollen: Stellen sie sich auf ein längeres Projekt ein. Es dauert allemal Hunderte von Stunden. Freuen Sie sich also auf eine lange, entspannte und vergnügliche Lernstrecke. Entspannen können Sie sich, weil Sie zwar in den nächsten 100 Lernstunden Fortschritte machen werden, die aber möglicherweise gar nicht wahrnehmen. Gerade deshalb dürfen Sie sich getrost von den eigenen Ansprüchen befreien.</p>
<h3>Wie lang sind 100 Lern-Stunden?</h3>
<p>Wenn Sie also zwischendurch einmal aus der Haut fahren, herumtoben und losschreien wollen, dann tun Sie das. Aber nach dem Wutausbruch und bevor Sie alles hinwerfen, geben Sie sich mehr Zeit – 100 Stunden minimum. Ganz sicher werden Sie irgendwann in diesem Zeitraum auch jubilieren. Diesen Glücksmoment sollten Sie dann genüsslich auskosten und ihn bewahren, um auch weiterhin leichter dranzubleiben.</p>
<p>Der entscheidende Kunstgriff liegt darin, sich selbst das Dranbleiben zu versüßen. Sich ganz bewusst Aktivitäten zu suchen, die an und für sich schon Freude machen, und mit denen man gerne die nötige Zeit verbringt. So sind Sie auf Erfolgserlebnisse nicht angewiesen und können diese um so mehr genießen, wenn sie sich unvermittelt einstellen. Dabei dürfen Sie natürlich das <a title="Das Grundgesetz des Sprachenlernens" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/">Grundgesetz des Sprachenlernens</a> stets vor Augen haben.</p>
<p>Wie Sie die 100 Stunden verbringen? Ganz einfach, wie Sie möchten. 3 bis 4 Monate 1 Stunde täglich, oder intensiver auf einer Reise, mehrere Stunden am Tag für einige Wochen. 100 Stunden, das sind viele Internetforen über Ihr Interessensgebiet, oder Email-Korrespondenzen mit online-Freunden, 10 Staffeln (mit je 13 Folgen) spannender Fernsehserien auf DVD, oder 400 <a title="Wie man ins Verstehen kommt" href="http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/13/wie-man-ins-verstehen-kommt/">kleine Hörtexte</a>. Es sind 2 richtig dicke Bücher, wenn Sie sehr langsam lesen, oder ein ordentlicher Stapel, wenn Sie schneller sind.</p>
<p>Machen Sie sich doch schon mal ans Aussuchen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/48/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=48&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie man ins Verstehen kommt</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/13/wie-man-ins-verstehen-kommt/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/13/wie-man-ins-verstehen-kommt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 20:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Grundgesetz in der Praxis Bevor ich noch weiter in die graue Theorie eindringe, möchte ich heute ein Beispiel dafür geben, wie man das Grundgesetz anwenden kann. Ich formuliere es mal etwas anders: Ich muss nur Fremdsprache verstehen, und schon lerne ich. (Grundgesetz des (Fremd)Sprachenlernens) Da schließen sich direkt Fragen an: Wie komme ich denn [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=36&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Grundgesetz in der Praxis</h3>
<p>Bevor ich noch weiter in die graue Theorie eindringe, möchte ich heute ein Beispiel dafür geben, wie man das Grundgesetz anwenden kann. Ich formuliere es mal etwas anders:</p>
<h3 style="text-align:right;"><span style="color:#000000;">Ich muss nur Fremdsprache verstehen, und schon lerne ich.</span></h3>
<p style="text-align:right;">(Grundgesetz des (Fremd)Sprachenlernens)</p>
<p>Da schließen sich direkt Fragen an: Wie komme ich denn ins „Verstehen“? Ist jede Art von „Verstehen“ gleich gut geeignet? Wie viel muss ich verstehen, und wie lange?</p>
<p>Auch individuelle Einwände sind schnell bei der Hand: Ich habe doch keine Zeit, mir irgendwas durchzulesen. Ich verstehe nichts, das ist ja grade mein Problem. Ich bringe die nötige Disziplin nicht auf. Die Betrachtung solcher Einwände ist sehr wichtig, wenn Sie Sprache lernen wollen. <span id="more-36"></span>Fallen Ihnen weitere ein? Was hält Sie auf? Ich bin gespannt auf Feedback.</p>
<h3>Probieren Sie doch mal das Verstehen</h3>
<p>Fürs Erste möchte ich jedoch nicht auf die Einwände eingehen, sondern einen möglichen Weg weisen, wie man sie entkräften kann. Beginnen wir mit der Auswahl des Materials, dessen, was verstanden werden soll. Ein ganzer Teilbereich des Blogs wird Vorschläge dazu machen, wie Sie das richtige Material für sich finden können – aber einstweilen nehmen wir mal an, eine Entscheidung sei gefallen. Wir beziehen das Material (für Englisch) kostenlos von einer Internetseite:</p>
<p style="padding-left:30px;"><a title="English as a Second Language Podcast" href="http://www.eslpod.com" target="_blank">http://www.eslpod.com</a></p>
<p>ESLPOD steht für „English as a Second Language PODcast“. Ein Podcast ist eine Sammlung kleiner Audiostücke (etwa wie dieses Blog eine Sammlung von Textstücken ist), die man sich einfach herunterladen kann. Zudem kann man die Dateien abonnieren (als RSS-Feed), damit man keine verpasst. Das „cast“ ist übrigens dem englischen „broadcast“ entlehnt, dem Senden dem Rundfunk und Fernsehen.</p>
<p>eslpod.com ist nun speziell für Englischlerner (Learners of English as a Second Language). Die einzelnen Stücke – es gibt Hunderte – sind um die 15 min lang. Zunächst kommt ein kurzer Text, meist ein kleiner Dialog über eine mehr oder minder alltägliche Situation, danach dann eine ausführliche Erklärung jedes einzelnen Satzes und besonders der schwierigen, ungewöhnlichen Wörter und Redewendungen. Bis zu diesem Punkt wurde extra langsam und deutlich gesprochen, aber am Ende gibt’s den Ausgangsdialog nochmal in „normaler“ Geschwindigkeit. (Das ist nicht alles, entdecken Sie den Rest ruhig selbst).</p>
<p>Die Texte sind witzig und locker, aber auch nicht überambitioniert. Sie stellen durchaus unterschiedliche Herausforderungen, d.h. viele sind auch ohne große Vorkenntnisse verstehbar, andere haben auch für Fortgeschrittene noch interessante Wörter und Wendungen parat.</p>
<p>Wenn die Technik für Sie nicht fremd ist, dann probieren Sie es doch einfach mal aus. Sie klicken auf <a title="English as a Second Language Podcast" href="http://eslpod.com" target="_blank">ESL Podcast</a> und laden sich einige der Dateien auf Ihren Computer, bringen Sie sie auf Ihren mp3-Player / Ipod, Ihr Handy, Ihre Stereoanlage, Ihr Autoradio. Hören Sie einfach zu, beim Joggen, auf der Fahrt zu Arbeit, beim Spülen oder Bügeln oder Aufräumen. Mit anderen Worten: Hören Sie einfach zu, während Sie etwas tun, was Sie ohnehin täten. Damit können Sie viele der üblichen Einwände aushebeln.</p>
<h3>Wann wirkt das Grundgesetz?</h3>
<p>Um dem Grundgesetz zu genügen, müssen nur ganz wenige Voraussetzungen erfüllt sein.</p>
<ul>
<li>Sie hören aufmerksam zu (wobei man natürlich auch andere Dinge tun kann, die noch Aufmerksamkeit übrig lassen, siehe oben).</li>
<li>Der Text ist interessant genug, damit Sie es 15 Minuten durchhalten – inhaltlich, wie auch von der Schwierigkeit her. Langweilt er sie, nehmen Sie einen anderen. Alleine bei eslpod.com gibt es genügend Auswahl.</li>
<li>Das sprachliche Niveau ist „angemessen“. Das heißt: Einerseits enthält der Text Neues, es gibt zumindest einige Vokabeln oder Idiome, die Sie nicht richtig kennen (wenn Sie überhaupt noch Englisch lernen müssen, dann ist das sicherlich bei vielen Folgen von ESL Podcast der Fall). Andererseits können Sie den Text aber auch gut verstehen, besonders mit den Erklärungen, die ja gleich mitgeliefert werden.</li>
</ul>
<p>Sind diese drei Voraussetzungen erfüllt, dann findet Verstehen im Sinne des Grundgesetzes statt – Sie lernen. Wenn Sie also diese Schritte für sich unternehmen, dann sind Sie schon mittendrin. Und Sie werden mir sicherlich zustimmen, dass diese Schritte einfacher sind als alles, was Sie sonst hätten unternehmen können.</p>
<p>Nun ist eslpod.com zwar ein ausgezeichneter Fundus an gut gemachtem Material, aber es ist keine Universal-Lösung. Allerdings lassen sich die Prinzipien dieses Vorgehens leicht auf andere Materialien und Medien übertragen. Und davon gibt es reichlich, im Internet und anderswo. Ich werde an dieser Stelle noch viele solche Quellen vorstellen.</p>
<h3>Und wie lange dauert es?</h3>
<p>Bleibt die Frage vom Anfang des Postings, wie lange man so etwas machen muss, um einen Fortschritt zu spüren, oder gar um die Sprache zu „können“? Darüber werde ich beim nächsten Mal mehr sagen. Vorab: Es geht natürlich nicht von heute auf morgen, es dauert seine Zeit. Aber es geht durchaus schneller, als Sie vielleicht aus Schule und Weiterbildung gewohnt sind. Was kein Kunststück ist.</p>
<p>Die Technik-Skeptiker bitte ich vorerst Geduld. Ich werde in weiteren Posts erläutern, wie man Podcasts abonniert und sie auf&#8217;s Telefon oder auf andere Geräte verpflanzt. Es geht halt nicht alles auf einmal!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fremdsprachenblog.wordpress.com/36/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=36&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das Grundgesetz des Sprachenlernens</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/</link>
		<comments>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/05/05/das-grundgesetz-des-sprachenlernens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 17:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten meiner Postings werden ganz konkrete Hinweise erhalten. Es werden Berichte meiner eigenen Reise durch die Welt der Lernmedien und Lerngelegenheiten sein, Geschichten von Anderen, Vorschläge zum Ausprobieren und Nachmachen und Variieren. All das orientiert sich an einem übergeordneten „System“, und es wird weit über eine „Methode“ im üblichen Sinne hinausgehen. Zu diesem System [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=24&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten meiner Postings werden ganz konkrete Hinweise erhalten. Es werden Berichte meiner eigenen Reise durch die Welt der Lernmedien und Lerngelegenheiten sein, Geschichten von Anderen, Vorschläge zum Ausprobieren und Nachmachen und Variieren.</p>
<p>All das orientiert sich an einem übergeordneten „System“, und es wird weit über eine „Methode“ im üblichen Sinne hinausgehen. Zu diesem System gehören unter anderem auch eine Reihe von „goldenen Regeln des Sprachenlernens“, die man in Zusammenhang mit allen Aktivitäten bringen kann. Das Ganze wird sich nach und nach immer mehr entfalten. Manches wird zu ganz überraschenden Thesen und Erkenntnissen führen.</p>
<p>Mitten im Zentrum der Regeln und des gesamten Systems aber steht ein einfacher Satz, das “Grundgesetz des Sprachenlernens”. Es lautet:</p>
<h1 style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;"><strong><span style="font-size:medium;">Man lernt (Fremd)Sprachen, indem man sie versteht. </span></strong></span></h1>
<p><span id="more-24"></span>(Für Akademiker: Nicht zufällig lehnt sich das Grundgesetz eng an die Comprehension Hypothesis von Stephen D. Krashen an. Dazu schreibe ich ganz bestimmt später noch mehr.)</p>
<p>(Allen Nicht-Linguisten sei versichert: Es handelt sich um eine Kernthese der Spracherwerbstheorie – extrem viel diskutiert, entsprechend umstritten, aber wissenschaftlich sehr gut belegt.)</p>
<p>Das Grundgesetz ist in gewisser Weise nichts Exotisches. Es war im Gegenteil in den letzten Jahrzehnten äußerst einflussreich in der Welt der Akademiker und Lehrer, oftmals vielleicht, ohne dass es ihnen bewusst war. Sie fragten sich: Was kann ich tun, damit meine Sprachschüler möglichst viel Input bekommen, damit sie dadurch möglichst viel verstehen und Fremdsprache lernen können? Wie also nutze ich es für eine gute LEHR-Strategie? Man kann das u.A. daran erkennen, dass Lehrbücher heute viel mehr Text enthalten als früher.</p>
<p>Wenn ich nun den Lehrer weglasse, dreht sich diese Fragestellung um in:</p>
<h1 style="padding-left:30px;"><span style="color:#000000;"><strong><span style="font-size:medium;">Was kann ich als Lerner tun,<br />
um möglichst viel Fremdsprache zu verstehen? </span></strong></span></h1>
<p>Wie also mache ich mir auf Basis des Grundgesetzes eine gute LERN-Strategie? Denn gelingt mir das, so kann ich sicher sein: Ich lerne.</p>
<p>Diese Frage ist das Leitmotiv des ganzen Blogs, also bitte ich vorerst um Geduld. Wir werden Zug um Zug sehen, was man so alles tun kann, um sie für sich zu beantworten. Leichter sehen Sie, was Sie alles nicht tun müssen:</p>
<ul>
<li>Sie müssen keine Vokabeln lernen. Nicht nur nicht in der beklemmend idiotischen Form “Deutsch – Englisch, Englisch – Deutsch”. Nein, gar nicht. Vokabeln lernen sich mit.</li>
<li>Wenn Sie schon immer Ihre Zweifel hatten, ob das Pauken von Grammatik Sie beim Sprachenlernen weiterbringt, dann hatten Sie Recht. Man lernt die Grammatik über die Sprache. Für die umgekehrte Idee, dass man die Sprache über die Grammatik lerne, gab es eigentlich noch nie eine pädagogische Begründung. Mit dem Grundgesetz haben Sie jetzt ein wissenschaftlich fundiertes Argument, um sich zukünftig gegen Grammatik zu verteidigen!</li>
<li>Es geht ums Verstehen. Sie müssen keine langweiligen Lernmaterialien verdauen, solange es interessante Dinge gibt, die Sie verstehen können. Und die gibt es.</li>
<li>Sie müssen, und das kommt jetzt vielleicht überraschend, auch nichts sagen. In der Tat hat sich im heute gültigen „kommunikativen Unterricht“ oft eine Art Obsession des Sprechens herausgebildet, die für viele Menschen ausgesprochen hinderlich ist. Nein, ist nicht nötig, Sie können sich entspannen.</li>
<li>Sie müssen keine Sprachkurse besuchen, um langweilige Lernmaterialien zu bearbeiten, um zu peinlichen Gesprächen gezwungen zu werden, oder sich zu sinnlosen Grammatik- und Wortschatzübungen nötigen zu lassen.</li>
</ul>
<p>Natürlich ist nichts davon „verboten“, das wäre ja noch schöner. Beispielsweise sind Sprechen und Schreiben zum Spracherwerb sicherlich nützlich, aber eben nur im richtigen Maß, sonst werden sie schnell ineffektiv. Überhaupt sind Freude an der Sache und die Effektivität des Vorgehens die wichtigsten Leitlinien. Was keinen Spaß macht, funktioniert wahrscheinlich auch nicht gut.</p>
<p>Entsprechend „müssen“ Sie auch nichts tun, was keinen Spaß macht, auch wenn ein Lehrer /Trainer es verlangt. Der üblichen Pauschalaussage: Mach einen Sprachkurs! dürfen Sie ein fröhliches „NEIN!“ entgegenschleudern. Und entscheiden Sie sich doch für einen Kurs, dann können Sie Ihre Trainerin mit Nachdruck auffordern, die üblichen Grammatik-Ausfüllereien aus dem Spiel zu lassen. In jedem Fall können Sie statt dessen andere Dinge tun, die mehr Spaß machen und obendrein besser wirken.</p>
<p>Worin denn diese Beschäftigungen bestehen können, und warum sie wirken? Das ist eben genau der Gegenstand dieses Blogs. Viele der Postings, die jetzt folgen, werden sehr konkret werden – angefangen mit dem nächsten. Es wird beispielhaft vorschlagen, wie das Grundgesetz in Aktion gebracht werden kann. Wenn Sie also neugierig sind, abonnieren Sie und lesen Sie weiter!</p>
<p>Wenn Sie ob dieser Behauptungen skeptisch sind, kommentieren Sie, ich werde antworten. Und lesen Sie weiter!</p>
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		<title>Sprachen lernen statt lehren &#8211; zur Einführung</title>
		<link>http://fremdsprachenblog.wordpress.com/2011/04/30/sprachen-lernen-oder-lehren-eine-positionsbestimmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 14:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Beutelspacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Blog ist für Menschen, die gerne eine Sprache lernen möchten. Oder längst schon dabei sind, Sprachen zu lernen. Auf alle Fälle für Menschen, die mehr darüber wissen wollen, wie man es anstellt. Die schneller vorankommen und mehr Spaß haben wollen, als man gemeinhin zu hoffen wagt. Das merkwürdigste an diesem Blog ist, dass es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fremdsprachenblog.wordpress.com&amp;blog=22613181&amp;post=11&amp;subd=fremdsprachenblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Blog ist für Menschen, die gerne eine Sprache lernen möchten. Oder längst schon dabei sind, Sprachen zu lernen. Auf alle Fälle für Menschen, die mehr darüber wissen wollen, wie man es anstellt. Die schneller vorankommen und mehr Spaß haben wollen, als man gemeinhin zu hoffen wagt.</p>
<p>Das merkwürdigste an diesem Blog ist, dass es ihn nicht schon längst gibt. Zumindest habe ich nirgends Informationen gefunden, die dem Thema auch nur annähernd gerecht werden. Dabei ist es doch so ungeheuer wichtig, Sprachen zu lernen. <span id="more-11"></span>Die Bildungsinstitutionen, die Regierungen, die Unternehmen, die EU reden unablässig davon. Fast alle Schulkinder lernen Fremdsprachen, viele Erwachsene haben das unterschwellige Gefühl, nicht genug davon zu können. Aber niemand sagt einem, wie es geht.</p>
<h3 style="text-align:justify;"><strong>Alles dreht sich ums Lehren. </strong></h3>
<p>Natürlich gibt es viel Literatur über das Lehren und Lernen von Sprachen. Regalmeterweise. Doch die richtet sich an Akademiker, die selbst Bücher schreiben über das Lehren und Lernen von Sprachen. Und natürlich auch an Lehrer, die das ausführen sollen, was in den Büchern steht. Letztendlich schreiben immer nur Lehrer für Lehrer, sogar wenn es ums Lernen geht. An Lerner richtet sich fast niemand.</p>
<h3><strong>Für Lerner gibt’s nur eine Ansage: Mache diesen Sprachkurs!</strong></h3>
<p>Statt dessen sagt man Lernern auf unterschiedliche Weise immer das Gleiche: Willst du Sprache lernen, machst du Kurs, und zwar gleich hier. Dann hast Lehrer, der sagt dir, was du tust. Der Lehrer ist Experte, folge ihm. Außerdem hat er Buch, das ist von noch schlaueren Experten geschrieben, und der Lehrer wird dir erklären, wie du es benutzt. Oder Selbstlernkurs, dann sparst du sogar Lehrer, nimmst nur Buch / Kassette / Programm / Internet. Du musst nur folgen, lernen, fleißig sein, dann bestehst du Test, dann irgendwann, nach vielen Tests, sprichst du Sprache, bestimmt. (Sollte das nicht klappen, dann kann&#8217;s wohl nicht an den Lehrern/Experten liegen, dann liegt das an dir. Dann zeigt das: Du bist zu faul oder zu dämlich).</p>
<h3><strong>Sprachenlernen vom Kopf auf die Füße stellen</strong></h3>
<p>Das ist natürlich grober Unfug, denn Menschen können von sich aus Sprachen lernen. Jeder kann das leicht beobachten, an sich, in seiner Umgebung, oder am besten an Kindern. Die Lehrer, die Lehrbücher, die Kurse können an bestimmten Stellen nützlich sein, sie tun aber gut daran, sich auf eine unterstützende Funktion zu beschränken. Es ist also an der Zeit, die Idee des Sprachenlernens vom Kopf auf die Füße zu stellen. Genau darum gibt es diesen Blog.</p>
<p>Ich möchte das Lernen ganz in den Vordergrund, das Lehren entsprechend in den Hintergrund rücken. Aus meiner Sicht sind Sie selbst der beste Experte, wenn es um Ihr eigenes Lernen geht. Sie müssen nichts kaufen, schon gar keinen Sprachkurs. Sie folgen keinem Lehrer, sondern lernen, ihren eigenen Weg zu entwickeln und ihn gleich zu gehen. Sie können dabei viel mehr Spaß haben, ja insgesamt mehr Erfolg und Befriedigung aus dem gesamten Prozess ziehen. Dann lernen Sie Sprache, ganz sicher.</p>
<h3><strong>Erfahren, wie man da hinkommt. </strong></h3>
<p>Was ich Ihnen vorschlagen möchte, ist vielfältig und oftmals überraschend. Und manchmal sehen auch vertraute Dinge aus einer neuen Perspektive ganz anders aus. Es geht also zu aller erst um ganz konkrete Hinweise, gelegentlich um Hintergründe, und noch gelegentlicher um die Philosophie hinter den Hintergründen. Weil&#8217;s halt ein Blog ist, werde ich alles in Form kleiner Puzzleteilchen darbieten, die sich hoffentlich nach und nach zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen.</p>
<p>Wenn Sie darüber mehr erfahren wollen, dann lade ich Sie herzlich ein, diesen Blog zu abonnieren. Und weil&#8217;s halt ein Blog ist, freue ich mich ganz besonders über Kommentare und Fragen!</p>
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